Marzipanheidesand – wer mag: vegan

Marzipanheidesand – wer mag: vegan

Weiter geht`s mit dem Backen für Ostern.
Heute gibt es:

Marzipanheidesand mit Hagelzucker

Zutaten:

250 g Dinkelmehl 630 oder Weizenmehl 405
200 g Butter oder vegane Butter (z.B. „Alsan“)
50 g Marzipan-Rohmasse
80 g Puderzucker
1 Pck. Vanillezucker oder das Mark einer Vanilleschote
Apfelmus oder 1 Ei
Hagelzucker

So wird`s gemacht:

  1. Die Butter sollte zimmerwarm sein, damit sie schön weich ist.
    Das Marzipan solltet ihr in sehr kleine Stücke schneiden, damit es sich gut verarbeiten lässt.
  2. Butter, Marzipan und Zucker sowie das Vanillemark zu einem glatten Teig verarbeiten und das Mehl untermischen. Nun aus dem Teig Rollen kneten (Durchmesser etwa 3-4cm), in Frischhaltefolie wickeln und kühl stellen. Der Teig sollte im Kühlschrank fest werden, damit er weiterverarbeitet werden kann.
  3. Ist der Teig schön fest kann man nun die Folie entfernen und die Rollen mit dem Apfelmus dünn bestreichen. Anschließend den Hagelzucker darauf verteilen oder die Teigrollen in dem Hagelzucker wälzen. Der Apfelmus ist hier Ei-Ersatz. Ihr könnt auch ein Ei verquirlen und damit die Teigrollen einpinseln.
  4. Nun etwa 5 mm dicke Scheiben von den Teigrollen runterschneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Kekse werden nun bei ca 180° Grad Umluft 8-10 Minuten goldbraun gebacken. Abkühlen lassen und genießen.

 

 

Ich erwähne nun auch immer Dinkelmehl, da einige Menschen gern auf Weizen verzichten möchten. Nicht, wegen den Gluten (da würde Dinkel keinen Sinn machen), sondern weil Weizen wohl recht überzüchtet wurde mit den Jahren. In dem Buch „Endometriose: Schmerzfrei durch optimale Ernährung und einen gesundheitsförderden Umgang mit Stress“ von Nicole von Hoerschelmann wird erwähnt, dass dem Weizen Hormone zugesetzt wurden, um ihn kleiner, ertragreicher und stabiler zu machen sowie um gewisse Pilze abzuhalten. Ich selbst bin weder Arzt noch studierte Ernährungsberaterin. Daher kann ich diese Information nicht prüfen und ihr müsst selbst für euch entscheiden, ob ihr euren Weizenkonsum einschränken möchtet oder nicht.
Dinkel ist die Urform des Weizen und heutzutage noch „reiner“. Daher wohl der Wechsel vieler Menschen zu diesem Korn. Wer meint, dass er Gluten, das Klebereiweiß, nicht verträgt, sollte sich gründlich informieren, da auch Dinkel, Hafer und viele andere Weizenalternativen Gluten enthalten. Viele denken ja leider, Gluten gäbe es nur im Weizen. Dies ist aber nicht so.
Allgemein denke ich, dass auch viel Panik und Angst um Lebensmittel gemacht wird. Das ist sehr schade. So sind wahrscheinlich einige Unverträglichkeiten auch hausgemacht.

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