Schnippelbohnensuppe

Schnippelbohnensuppe

Das ist ja ein feines Wetter, was? Irgendwie komme ich mir vor wie im April. Wind, Regen, zwei Blitze am Himmel….und dann wieder Sonne! Und im Herbst gibt diese ja so wundervolles Licht. Alles schimmert viel rötlicher und güldener – wie wundervoll die Landschaft strahlen kann. Bei diesem Wetter tut eine warme Suppe, egrade am Abend, richtig gut. Uns geht es jedenfalls so. Diese Woche haben wir auch Besuch. Inka ist bei uns, eine Elo-Dame. Somit mpssen wir bei Wind und Wetter raus. Da kommt eine Suppe gerade recht, denn sie wärmt so schön von innen. Und wenn man die Schüssel in beide Hände nimmt, werden auch diese gleich mitgewärmt.

Warum es außgerechnet Schnippelbohnensuppe sein musste, weiß ich nicht. Zack und die Gelüste danach waren da. Wahrscheinlich weil wir sie laaaaange nicht hatten. Als Kind mochte ich sie eigentlich nicht so gern. Generell fand ich Suppen fad und öde. Das ändert sich aber gerade – zur Zeit stehe ich voll auf Suppen und Eintöpfe, was vielleicht daran liegt, dass ich auf Gerichte stehe, die man mit dem Löffel essen kann. Oder sich in den Mund schauffeln.

Ich gebe zu, ich gehe gern Chinesisch essen, denn dort esse ich immer mit dem Löffel. Reis und Gemüse lassen sich prima so genießen. Auch Chili sin Carne, Mango-Curry, Eierfrikassee sind top Favoriten zur Zeit. Und eben Suppen. Besonders beliebt: Suppen à la Mama.

Da ich leider keinen Räuchertofu bekommen habe und nicht noch ein weiteres Geschäft aufsuchen wollte, habe ich den mir unbekannten Schinkenersatz gewählt und veg. Wiener Würsten „Frankfurter Art“ von Kato.

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Ich muss jedoch sagen: Das kann man sich sparen. Die Konsitenz ist ganz ok, aber es gibt bessere Schinkenersatz-Produkte. Jedoch ist die Marke bzw. der Hersteller nicht uninteressant. Die Zutaten gefallen mir und das Produkt, welches „wie Rindfleisch“ ist, ist wirklich Fleisch sehr ähnlich. So ähnlich, dass ich es schon fast eklig fand und 3x auf die Packung schauen musste, ob es wirklich vegan ist. 🙂

Zurück zur Suppe. Hier das Rezept:

1 große Zwiebel (schälen und ich Würfel schneiden)
3 Kartoffeln (schälen und je nach Größe vierteln und ich Scheiben oder Würfel schneiden)Schinkenersatz oder Räuchertofu (in kleinen Würfeln)
1 große Dose grüne Brechbohnen
Bohnenkraut, Salz & Pfeffer
evtl. Gemüsebrühepulver
veg. Wiener Würstchen (in Scheiben schneiden)

In einem großen Topf die gewürfelte Zwiebel in etwas Öl andünsten. Nun den Schinkenersatz dazu geben und mit anbraten (wenn man Räuchertofu nimmt, den später dazu geben, damit er nicht zerfällt). Kartoffelstückchen ebenfalls kurz mit garen. Nun mit etwas Wasser aufgießen und weiter köcheln lassen. Bohnen dazu geben und mit garen. Am Ende die Würstchen beigeben, damit sie ebenfalls heiß werden und die Suppe mit den Gewürzen abschmecken. Besonders wichtig ist hier das Bohnenkraut, was den besonderen Geschmack gibt. Allerdings ist es natürlich ohne Salz & Pfeffer kacke. Also nicht vergessen 🙂

Geht fix, schmeckt gut und wärmt.

Lasst es euch schmecken!

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